Aa
SchriftgeneratorSchöne Schriftarten
Bold • Fett • Dicke Buchstaben • kostenlos

Fette Schrift zum Kopieren – Generator für dicke Buchstaben

Erstelle schöne Schriftarten, ausgefallene Texte und stylische Symbole zum Kopieren und Einfügen auf Instagram, WhatsApp, TikTok und Discord.

14 Zeichen
Beispiele:
A-A+20px
7 Schriften
Fette Schreibschrift (Cursive)Beliebt
𝓢𝓬𝓱ö𝓷𝓮 𝓢𝓬𝓱𝓻𝓲𝓯𝓽
Elegante, fette Schreibschrift für Instagram Bio und WhatsApp Status.
Fett Sans-Serif (Modern)Beliebt
𝗦𝗰𝗵ö𝗻𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝗳𝘁
Kräftige moderne serifenlose Fettschrift.
Fett Serif (Klassisch)Beliebt
𝐒𝐜𝐡ö𝐧𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐢𝐟𝐭
Klassische Buch-Fettschrift mit eleganten Serifen.
Fett-Kursiv SansBeliebt
𝙎𝙘𝙝ö𝙣𝙚 𝙎𝙘𝙝𝙧𝙞𝙛𝙩
Betonte Kombination aus Fettschrift und Kursivschrift.
Fett-Kursiv Serif
𝑺𝒄𝒉ö𝒏𝒆 𝑺𝒄𝒉𝒓𝒊𝒇𝒕
Starke klassische Fett-Kursiv-Kombination.
Fette Fraktur (Gothic Bold)Beliebt
𝕾𝖈𝖍ö𝖓𝖊 𝕾𝖈𝖍𝖗𝖎𝖋𝖙
Kräftige altdeutsche Frakturschrift im Mittelalter-Look.
Fett + UnterstrichenBeliebt
𝗦̲𝗰̲𝗵̲ö̲𝗻̲𝗲̲ 𝗦̲𝗰̲𝗵̲𝗿̲𝗶̲𝗳̲𝘁̲
Kombination aus kräftiger Fettschrift und Unterstreichung.

Fette Schrift kopieren – in drei Schritten

In Word genügt ein Tastendruck, um ein Wort fett zu setzen. In einer Instagram-Bio, einem Profilnamen oder einem Spielernamen gibt es diesen Knopf nicht: Dort nimmt das Eingabefeld nur Text an, keine Formatierung. Der Generator oben löst genau dieses Problem – er tauscht jeden Buchstaben gegen ein Unicode-Zeichen, das schon von sich aus fett aussieht. Damit ist die Strichdicke kein Format, sondern Teil des Textes und bleibt beim Kopieren erhalten.

  1. Tippe deinen Text oben in das Eingabefeld. Die Varianten entstehen sofort beim Schreiben.
  2. Vergleiche die Stile und tippe bei deinem Favoriten auf Kopieren.
  3. Füge den Text dort ein, wo du ihn brauchst – Bio, Profil, Chat, Anzeige oder Spiel.

Die Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser. Dein Text wird nicht übertragen und nicht gespeichert.

Was heißt „fett“ bei Schrift?

Fett bezeichnet eine Schrift mit besonders dicken, breiten Strichen. Der Duden-Eintrag zu „fett“ führt diese Bedeutung eigens unter dem Stichwort Druckwesen auf und nennt als Beispiel die fetten Lettern einer Schlagzeile.

Wichtig für das Verständnis: Fett ist keine eigene Schriftart, sondern ein Schriftschnitt – genauer ein Schriftgewicht. Zu Arial gehört ein fetter Schnitt, zu Times New Roman auch; es bleibt dieselbe Schrift, nur in einer schwereren Fassung. Und diese Fassung ist mehr als ein verdickter Umriss: In einem echten Fettschnitt sind die Buchstaben neu gezeichnet, die Innenräume kleiner, die Proportionen angepasst. Genau daran erkennt man den Unterschied zum unechten Fettdruck, den manche Programme erzeugen, indem sie die normale Schrift einfach doppelt übereinander zeichnen. Das wirkt matschig statt kräftig.

Normal, halbfett, fett, schwarz: die Schriftgewichte

Fett ist nur eine Stufe von mehreren. Wer „etwas dicker, aber nicht fett“ sucht, meint halbfett; wer „noch fetter“ braucht, meint extrafett oder schwarz. Die Stufen tragen deutsche und englische Namen und im Web zusätzlich eine Zahl:

WertDeutschEnglischWo du es antriffst
300leichtLightFeine Schrift, oft in Zitaten und großen Überschriften.
400normalRegularDer Standard im Fließtext. Alles wird hieran gemessen.
600halbfettSemibold / DemiboldDie Stufe für „etwas dicker, aber noch nicht fett“.
700fettBoldWas der Fett-Knopf setzt – und was die Zeichen oben nachbilden.
800extrafettExtra BoldFür Plakate und Schlagzeilen. Im Textsatz selten.
900schwarzBlack / HeavyDie schwerste Stufe – gemeint, wenn es „noch fetter“ sein soll.

Die Zahlen stammen aus dem Web: Die MDN-Dokumentation zu font-weight hält fest, dass normal dem Wert 400 und fett dem Wert 700 entspricht. Und halbfett ist kein Behelfswort, sondern ein Fachbegriff: Der Duden beschreibt halbfett als Schrift, deren Strichdicke zwischen mager und fett liegt.

Für die Zeichen oben heißt das: Sie bilden eine einzige Stufe ab, nämlich fett. Zwischenstufen wie halbfett lassen sich nicht kopieren, weil es dafür keine eigenen Zeichen gibt. Wer sie braucht, braucht eine Schriftfamilie, die den Schnitt mitbringt – und damit eine echte Formatierung.

Fett, dick, Fettdruck, bold – die Begriffe sortiert

In der Suche landen diese Wörter oft beieinander. Die meisten meinen dasselbe, eines fällt aus der Reihe:

BegriffWas gemeint istHinweis
Fett / FettschriftDer Schriftschnitt mit dicken, breiten StrichenDer deutsche Standardbegriff. Laut Duden eine Bedeutung aus dem Druckwesen.
Fettdruck / fett gedrucktDasselbe, vom Druck her gedachtBeide Schreibweisen sind richtig: „fett gedruckt“ und „fettgedruckt“.
Dicke SchriftDie umgangssprachliche VarianteWird im Alltag häufiger gesucht als „fett“ – gemeint ist dasselbe.
BoldDasselbe auf EnglischSteckt im B des Fett-Knopfes und in jedem „bold text generator“.
HalbfettDie Stufe zwischen normal und fettEnglisch semibold. Braucht eine Schriftfamilie, die diesen Schnitt mitbringt.
Fette FrakturKeine Stufe, sondern ein SchriftnameEine gebrochene Schrift von 1875. Wer die sucht, sucht altdeutsche Schrift.

Die letzte Zeile ist die wichtigste. Fette Fraktur klingt wie eine Stufe, ist aber der Name einer konkreten gebrochenen Schrift aus dem 19. Jahrhundert – bis heute die Schrift vieler Zeitungsköpfe. Dasselbe gilt für die Fette Deutsche Schrift. Wer nach diesen Namen sucht, sucht meist keine Strichdicke, sondern altdeutsche Buchstaben; die stehen im Gothic- und Fraktur-Generator. Eine kopierbare fette Fraktur findest du aber auch hier oben in der Liste.

Die sechs fetten Alphabete in Unicode

Hier liegt der Punkt, über den die meisten Generatoren schweigen: Fette Alphabete gibt es in Unicode genau sechs. Ein siebtes existiert nicht. Was darüber hinaus angeboten wird, entsteht immer dadurch, dass diese sechs mit Strichen, Klammern, Symbolen oder Abständen kombiniert werden. Die sechs selbst sind:

BeispielStilZiffernWirkung
𝐅𝐞𝐭𝐭𝐞 𝟖Fett mit SerifenJa – 𝟎𝟏𝟐𝟑Der klassische Zeitungs- und Buchfettdruck.
𝗙𝗲𝘁𝘁𝗲 𝟴Fett ohne SerifenJa – 𝟬𝟭𝟮𝟯Der kräftigste Stil und der mit der besten Darstellung.
𝑭𝒆𝒕𝒕𝒆 8Fett-Kursiv mit SerifenNeinFett und geneigt zugleich – betont stark.
𝙁𝙚𝙩𝙩𝙚 8Fett-Kursiv ohne SerifenNeinDie modernere der beiden Fett-Kursiv-Varianten.
𝓕𝓮𝓽𝓽𝓮 8Fette SchreibschriftNeinGeschwungen und kräftig, beliebt in Bio-Zeilen.
𝕱𝖊𝖙𝖙𝖊 8Fette FrakturNeinGebrochen und schwer, der Gothic-Look.

Alle sechs stehen oben unter Fett zur Auswahl, dazu die Kombination aus Fettschrift und Unterstreichung. Drei davon sind gleichzeitig Teil einer anderen Familie und tauchen deshalb auch dort auf: die beiden Fett-Kursiven bei der kursiven Schrift, die fette Schreibschrift beim Handschrift-Generator. Das Gegenteil – kleine Buchstaben statt dicker – liegt beim Generator für kleine Schrift. Rahmen, Herzen und Trennzeichen rund um einen fetten Text findest du unter Text verzieren, alle übrigen Stilrichtungen im Fancy Text Generator.

Zur Auswahl zwei Hinweise. Die serifenlose Fettschrift ist die kräftigste und zugleich die am besten unterstützte – wenn du dich nicht entscheiden kannst, ist sie die sichere Wahl. Und je kräftiger ein Stil, desto kürzer sollte der Text sein: Eine fette Zeile fällt auf, ein ganzer fetter Absatz hebt nichts mehr hervor, weil es nichts Normales mehr gibt, von dem er sich abheben könnte.

Das fette Alphabet von A bis Z – mit Ziffern

Wer nur einen einzelnen Buchstaben braucht – für ein Monogramm, einen Anfangsbuchstaben oder ein Kürzel –, findet ihn hier direkt. Die Spalten zeigen dieselbe Stelle im Alphabet in vier fetten Zeichensätzen, jeweils Groß- und Kleinbuchstabe:

NormalSerifSansSchreibschriftFraktur
Aa𝐀𝐚𝗔𝗮𝓐𝓪𝕬𝖆
Bb𝐁𝐛𝗕𝗯𝓑𝓫𝕭𝖇
Cc𝐂𝐜𝗖𝗰𝓒𝓬𝕮𝖈
Dd𝐃𝐝𝗗𝗱𝓓𝓭𝕯𝖉
Ee𝐄𝐞𝗘𝗲𝓔𝓮𝕰𝖊
Ff𝐅𝐟𝗙𝗳𝓕𝓯𝕱𝖋
Gg𝐆𝐠𝗚𝗴𝓖𝓰𝕲𝖌
Hh𝐇𝐡𝗛𝗵𝓗𝓱𝕳𝖍
Ii𝐈𝐢𝗜𝗶𝓘𝓲𝕴𝖎
Jj𝐉𝐣𝗝𝗷𝓙𝓳𝕵𝖏
Kk𝐊𝐤𝗞𝗸𝓚𝓴𝕶𝖐
Ll𝐋𝐥𝗟𝗹𝓛𝓵𝕷𝖑
Mm𝐌𝐦𝗠𝗺𝓜𝓶𝕸𝖒
Nn𝐍𝐧𝗡𝗻𝓝𝓷𝕹𝖓
Oo𝐎𝐨𝗢𝗼𝓞𝓸𝕺𝖔
Pp𝐏𝐩𝗣𝗽𝓟𝓹𝕻𝖕
Qq𝐐𝐪𝗤𝗾𝓠𝓺𝕼𝖖
Rr𝐑𝐫𝗥𝗿𝓡𝓻𝕽𝖗
Ss𝐒𝐬𝗦𝘀𝓢𝓼𝕾𝖘
Tt𝐓𝐭𝗧𝘁𝓣𝓽𝕿𝖙
Uu𝐔𝐮𝗨𝘂𝓤𝓾𝖀𝖚
Vv𝐕𝐯𝗩𝘃𝓥𝓿𝖁𝖛
Ww𝐖𝐰𝗪𝘄𝓦𝔀𝖂𝖜
Xx𝐗𝐱𝗫𝘅𝓧𝔁𝖃𝖝
Yy𝐘𝐲𝗬𝘆𝓨𝔂𝖄𝖞
Zz𝐙𝐳𝗭𝘇𝓩𝔃𝖅𝖟

Fette Ziffern gibt es wirklich – kursive nicht

Das ist der stille Vorteil der Fettschrift gegenüber allen anderen Stilen. Stilisierte Ziffern sind in Unicode knapp: Es gibt sie nur in fünf Varianten, und zwei davon sind fett. Eine kursive Ziffer existiert dagegen überhaupt nicht.

𝟎 𝟏 𝟐 𝟑 𝟒 𝟓 𝟔 𝟕 𝟖 𝟗  ·  𝟬 𝟭 𝟮 𝟯 𝟰 𝟱 𝟲 𝟳 𝟴 𝟵

Die erste Reihe gehört zur Fettschrift mit Serifen, die zweite zur serifenlosen. Damit lassen sich Jahreszahlen, Hausnummern, Spielernummern oder Preise vollständig fett setzen – in diesen beiden Stilen. Fett-Kursiv, fette Schreibschrift und fette Fraktur haben keine eigenen Ziffern; dort bleiben Zahlen aufrecht und normal stehen. Weitere stilisierte Zahlenreihen stehen im Generator für stilisierte Zahlen.

Umlaute und ß: was nicht umgewandelt wird

Hier verläuft für deutschen Text die Grenze. Die fetten Zeichensätze umfassen nur das lateinische Grundalphabet A–Z und, in zwei Fällen, die Ziffern. Ein fettes ä, ö, ü oder ß gibt es nicht. Diese Zeichen bleiben beim Umwandeln unverändert stehen:

𝗦𝗰𝗵ö𝗻𝗲 𝗚𝗿üß𝗲

In einem kurzen Namen ohne Umlaut merkt das niemand. Steht ein ö mitten im Wort, fällt der dünne Buchstabe sofort auf – und bei Fettschrift stärker als bei jedem anderen Stil, weil der Kontrast in der Strichdicke so deutlich ist. Drei Wege führen zu einem gleichmäßigen Bild:

  • Umlaute ausschreiben. „Schoene Gruesse“ wird vollständig umgewandelt: 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗲𝗻𝗲 𝗚𝗿𝘂𝗲𝘀𝘀𝗲.
  • Ein Wort ohne Umlaut wählen. Bei Namen, Claims und Profilnamen ist das meist der einfachste Weg.
  • Auf einen Strichstil wechseln. Der Stil „Fett + Unterstrichen“ fügt ein Zeichen hinzu, statt den Buchstaben zu ersetzen, und erfasst deshalb jeden Buchstaben gleichmäßig. Dasselbe gilt für Rahmen- und Symbolstile, die den Text unverändert einfassen.

Fett schreiben ohne Generator: Tastenkombination, WhatsApp, HTML und LaTeX

Der Generator ist nicht immer der kürzeste Weg. Überall, wo es eine echte Formatierung gibt, ist sie die bessere Wahl: Formatierter Text bleibt durchsuchbar, lässt sich weiter gestalten und wird von Vorlesesystemen richtig behandelt. Die Übersicht zeigt, was wo gilt:

Wo du schreibstFett wirdHinweis
Word (deutsche Version)Strg + Umschalt + FNeuere Versionen nehmen auch Strg + B. Wird der Absatz stattdessen im Blocksatz ausgerichtet, gilt noch die alte Belegung.
Google Docs, LibreOffice, OutlookStrg + B (Mac: Cmd + B)Echte Formatierung – Größe, Farbe und Schriftart bleiben einstellbar.
WhatsApp*Text* zwischen SternchenWird beim Senden umgewandelt und bleibt durchsuchbar.
Telegram, SignalText markieren, dann „Fett“ wählenGilt für Nachrichten, nicht für den Profilnamen.
Discord, Slack, Reddit**Text** in doppelten Sternchen (Markdown)Im Anzeigenamen gibt es keine Formatierung.
Webseite (HTML)strong für Wichtigkeit, b für HervorhebungZwei Elemente mit unterschiedlicher Bedeutung – siehe unten.
Webseite (CSS)font-weight: 700 oder boldFür reine Gestaltung der richtige Weg statt eines Tags.
LaTeXtextbf für Text, mathbf in FormelnIn Formeln bezeichnet fett üblicherweise Vektoren und Matrizen.
Instagram, Facebook, TikTok, ProfilnamenKeine Formatierung vorhandenHier ist der Generator oben der einzige Weg.

Die erste Zeile ist die, an der sich die meisten Anleitungen vertun. Im deutschen Word war das Kürzel für fett lange Strg + Umschalt + F, während Strg + B dem Blocksatz zugewiesen war – das B stand für Blocksatz, nicht für bold. Microsofts aktuelle Übersicht der Word-Tastenkombinationen nennt für die Fettformatierung inzwischen Strg + B. In neueren Versionen funktionieren deshalb meist beide Wege. Wird dein Absatz stattdessen über die ganze Zeilenbreite auseinandergezogen, ist noch die alte Belegung aktiv – dann ist Strg + Umschalt + F der richtige Griff. Für kursiv und unterstrichen sind die deutschen Kürzel Strg + Umschalt + K und Strg + Umschalt + U geblieben.

Auf einer Webseite: strong, b oder CSS?

Für Webseiten lohnt der genaue Blick auf die beiden Tags. Das strong-Element steht für Wichtigkeit – eine Warnung, eine Frist, ein Hinweis, der nicht übersehen werden darf. Das b-Element lenkt nur den Blick, ohne etwas als wichtiger zu kennzeichnen, etwa ein Schlüsselwort in einer Zusammenfassung. Die MDN-Dokumentation zum strong-Element hält dazu fest, dass die Bedeutung des Inhalts die Wahl des Elements bestimmen sollte – und dass strong nicht dazu da ist, Text fett zu machen. Reine Gestaltung gehört in keines von beiden, sondern ins CSS, wo font-weight die Aufgabe erledigt. Kopierte Unicode-Zeichen sind auf einer Webseite die schlechteste Variante: Suchmaschinen und Screenreader lesen sie nicht als das Wort, das sie darstellen.

Fette Unicode-Schrift zurück in normale Schrift

Diese Richtung wird überraschend oft gebraucht: Ein kopierter Name soll in ein Formular, ein fetter Text in ein Dokument, und plötzlich stört die Stilisierung. Der Knopf „Formatierung entfernen“ hilft dabei nicht und Strg + Umschalt + F auch nicht – denn es liegt keine Formatierung vor, die man entfernen könnte. 𝗔 ist ein anderer Buchstabe als A, kein formatiertes A.

Verlässlich sind zwei Wege. Der eine ist, den Text neu zu tippen – bei einem Namen oder einer Zeile ist das in Sekunden erledigt. Der andere ist eine Unicode-Normalisierung: Das Verfahren NFKC ersetzt solche Kompatibilitätszeichen durch ihre Grundform und macht aus 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝗳𝘁 wieder Schrift. Viele Texteditoren, Tabellenprogramme und Skriptsprachen bringen diese Funktion mit. Das Einfügen als unformatierter Text (Strg + Umschalt + V) nimmt dagegen nur Formatierung mit – die Sonderzeichen bleiben stehen.

Wo fette Unicode-Schrift sinnvoll ist – und wo nicht

Weil die Zeichen normaler Text sind, nimmt sie fast jedes Eingabefeld an. Das heißt aber nicht, dass sie überall eine gute Idee sind. Drei Punkte sind es wert, vorher bedacht zu werden.

Suche. Für eine Suchfunktion ist 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝗳𝘁 nicht dasselbe Wort wie Schrift, weil andere Zeichen dahinterstehen. Eine Suche nach dem normalen Begriff findet die stilisierte Schreibweise nicht. Wer in einer Bio oder einer Kleinanzeige gefunden werden will, sollte den wichtigen Begriff zusätzlich in normaler Schrift stehen lassen.

Barrierefreiheit. Screenreader kennen keine Formatierung in diesen Zeichen, sondern nur die Zeichen selbst – je nach Software werden sie einzeln vorgelesen, mit Zeichennamen umschrieben oder übersprungen. Ein vollständig stilisierter Text kann damit unlesbar werden. Eine kurze Zeile ist unproblematisch, ein ganzer Absatz nicht.

Darstellung. Ob die Zeichen erscheinen, hängt vom Gerät des Betrachters ab – es braucht eine passende Glyphe, sonst steht dort ein leeres Kästchen. Die fette Serif- und Sans-Schrift gehören zu den am besten unterstützten Stilen überhaupt; fette Schreibschrift und fette Fraktur fehlen auf älteren Geräten häufiger. Ein Blick auf dem eigenen Handy vor dem Veröffentlichen lohnt sich.

Gut geeignet ist die fette Unicode-Schrift damit für das, wofür sie gedacht ist: eine Zeile, die auffallen soll. Eine Überschrift in einer Bio, ein Preis in einer Anzeige, ein hervorgehobenes Wort in einer Caption, ein Spielername. Und ein Hinweis zum Maß: Fett wirkt nur im Kontrast. Drei fette Wörter in einem Absatz lenken den Blick, zehn fette Wörter lenken ihn nirgendwohin.

Fett auf Instagram, Facebook, WhatsApp, TikTok und Discord

Die Plattformen unterscheiden sich darin, ob sie Fettdruck selbst können. In WhatsApp genügt es, ein Wort zwischen zwei Sternchen zu setzen, und in Discord sind es zwei Sternchen auf jeder Seite – der Generator ist dort nur für Felder nötig, die keine Formatierung kennen, etwa den Profilnamen oder den Info-Text. Bei Instagram, Facebook und TikTok gibt es sie nirgends – nicht in der Bio, nicht im Beitrag, nicht im Kommentar. Dasselbe gilt für LinkedIn, wo die Zeichen häufiger eingesetzt werden als sonst wo – und wo sie den größten Haken haben, weil Recruiter nach Begriffen suchen. Auf all diesen Plattformen führt kein anderer Weg zum Fettdruck. Eine Ausnahme bleibt der @-Benutzername auf Instagram: Er erlaubt nur Buchstaben, Zahlen, Punkte und Unterstriche, Unicode-Zeichen werden abgewiesen. Zu Zeichenlimits, Vorschauen und den Eigenheiten der einzelnen Felder steht mehr auf den jeweiligen Seiten.

Geht es dir um einen Spieler- oder Clannamen, führt der Namen-Generator schneller zum Ziel. Einzelne fette Symbole und Trennzeichen findest du unter Symbole zum Kopieren. Alle weiteren Stile – von Glitch bis Kapitälchen – stehen in der Übersicht aller Schriftgeneratoren.

Entdecke mehr

Wähle den passenden Generator für deine Lieblings-Plattform oder deinen Wunsch-Stil.

Mit Umlaut-Check

Fancy Text Generator

Stylische Schrift zum Kopieren – mit Umlaut-Check für ä, ö, ü und ß.

Tool öffnen
Sehr beliebt

Instagram Schrift

Instagram Schrift ändern: Schriftarten für Bio, Profilname, Captions und Story zum Kopieren.

Tool öffnen
Praktisch

Schrift für WhatsApp

Andere Schrift für WhatsApp: 88 Schriftarten zum Kopieren für Status, Info, Profilname und Chats.

Tool öffnen
Trend

TikTok Schriften

Schriftarten zum Kopieren für Anzeigename, Bio und Caption – mit den Zeichenlimits von TikTok.

Tool öffnen
Gaming

Discord Schriftart

Discord Schriftart ändern: 88 Stile zum Kopieren, alle Markdown-Codes und die 32-Zeichen-Grenze.

Tool öffnen
Neu

LinkedIn Schriftgenerator

Auf LinkedIn fett schreiben: Schriftarten zum Kopieren für Beitrag, Headline und Info-Bereich.

Tool öffnen
Klassiker

Gothic Schrift

Gothic Schrift zum Kopieren: Fraktur, altdeutsche Großbuchstaben und Blackletter.

Tool öffnen

Kursive Schrift zum Kopieren

Elegante kursive Texte und Handschriften für persönliche Nachrichten und Social Media.

Tool öffnen

Fette Schrift Generator

Kräftige fette Buchstaben (Bold) für starke Betonungen ohne spezielles Markup.

Tool öffnen

Handschrift Generator

Fließende Kalligraphie- und Schreibschriften für elegante Signaturen und Grüße.

Tool öffnen
Mit Entferner

Glitch & Zalgo Schrift

Verzerrte Schrift zum Kopieren: Zalgo, Cursed und Hacker-Text in vier Stärken – mit Entferner.

Tool öffnen
Leitfaden

Frakturschrift

Frakturschrift lesen und setzen: langes ſ, Ligaturen und echte Schriften.

Tool öffnen
Mit Umlaut-Check

Kleine Schrift

Kleine Buchstaben zum Kopieren: Kapitälchen, hochgestellt und tiefgestellt – mit Umlaut-Check.

Tool öffnen
Mega-Tool

Symbole zum Kopieren

Riesige Sammlung von Herzen, Sternen, Pfeilen, Blumen, Kronen und Kaomoji mit 1-Klick Kopie.

Tool öffnen
Neu

Herz zum Kopieren

Herz-Symbole ♥ ♡ ❤️ zum Kopieren: über 40 Herzen, Herz-Reihen und Buchstaben mit Herz.

Tool öffnen
Neu

Pfeil zum Kopieren

Pfeil-Symbole → ← ↑ ↓ ⇒ ➜ zum Kopieren, mit Unicode, HTML- und CSS-Code.

Tool öffnen
Neu

Schleifen-Emoji zum Kopieren

Schleifen 🎀 ୨ৎ 𐙚 zum Kopieren – Emoji, Coquette-Zeichen und Mini-Schleifen.

Tool öffnen
Neu

Stern zum Kopieren

Stern-Symbole ★ ☆ ⭐ zum Kopieren – mit halben Sternen und Bewertungs-Baukasten.

Tool öffnen
Neu

Haken zum Kopieren

Häkchen ✓ ✔ ✅ und Kreuze zum Kopieren – mit Checklisten-Baukasten und Office-Wegen.

Tool öffnen
Neu

Musik Symbole zum Kopieren

Noten ♪ ♫ ♩, Vorzeichen und Pausen zum Kopieren – mit Bedeutung und Deko-Baukasten.

Tool öffnen
Neu

Aufzählungszeichen zum Kopieren

Aufzählungspunkt • und Spiegelstrich zum Kopieren – mit Listen-Baukasten.

Tool öffnen
Neu

Klammern zum Kopieren

Eckige Klammer [ ] und alle anderen – Tastenkombination für Windows und Mac.

Tool öffnen
Kreativ

Text verzieren

Texte mit Engelsflügeln ꧁ ꧂, Sternen, Herzen und Gamer-Klammern stylisch umrahmen.

Tool öffnen

Schriftgenerator Namen

Namen Schrift zum Kopieren: 206 Stile für Profilnamen, Gamer-Tags und Clan-Namen – mit Umlaut-Check.

Tool öffnen

Zahlen Schriftarten

Ziffern in fette, eingekreiste und römische Zeichen umwandeln.

Tool öffnen
Neu

Tattoo Schriftarten

Echte Tattoo-Schriftarten vergleichen und als PNG oder Vektor-SVG fürs Studio laden.

Tool öffnen

Sonderzeichen & Tastenkombinationen

Sonderzeichen zum Kopieren – mit Namen, Unicode und Tastenkombination für Windows und Mac.

Tool öffnen
Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur fetten Schrift

Von Umlauten und fetten Ziffern über die Tastenkombination im deutschen Word bis zum Weg zurück in normale Schrift – die Fragen, die bei fetter Schrift am häufigsten auftauchen.

Fett bezeichnet im Druckwesen eine Schrift mit besonders dicken, breiten Strichen – der Duden führt diese Bedeutung eigens auf und nennt als Beispiel die „fetten Lettern“ einer Schlagzeile. Gemeint ist kein eigenes Schriftbild, sondern ein Schriftschnitt: Zu einer Schriftfamilie gehören neben dem normalen Schnitt meist auch ein halbfetter und ein fetter. Üblich sind daneben die Wörter Fettschrift, Fettdruck, fett gedruckt und, im Alltag, dicke Schrift.